Bewusstseinsbildung

wie wir zu dem werden was wir sind
wie wir zu dem werden was wir sind – Viecher mit einem Bewusstsein

Komplexe Wesen. 11 Millionen Informationen durch Sinnesreize pro Tag werden verarbeitet. Davon werden nur 40 – 200 bewusst wahrgenommen. Alle anderen als „unwichtig“ im Unterbewusstsein abgetan. Ohne dieser irren Filterleistung wären wir nicht in der Lage soziales Verhalten aufzubauen. Wir wären Autisten. So gesehen auch nicht schlecht oder? Denn so sozial wir sein mögen, wir haben unsere Probleme mit dem Miteinander.

Das liegt wohl an der individuellen Realitätsbildung. Meine Realität beruht auf meinen Erfahrungen, meiner Persönlichkeit, meiner Sinneswahrnehmung, meiner Entwicklung, meinen Überzeugungen, mein Glauben und meinen Erwartungen. Natürlich bin ich der Ansicht, dass meine Realität die wahre ist! Das sind ca. 7,3 Milliarden Menschen ebenfalls. Fazit, wir brauchen eine gemeinsame Soziale Realität, die für alle verständlich und nachvollziehbar ist. Das funktioniert nur bedingt, wie wir wissen. Lassen wir jedoch die Niederlagen unsrer Kulturen ruhen.

Was mich eher bewegt dieses Thema anzusprechen, ist die Entwicklung des Individuums. Introspektionsfähigkeit versus Limbisches System; Bindung versus Autonomiebedürfnis im Zeichen der Grundangst. Als Kant gegen die damalige Katholische Kirche die Autonomie eines jeden Individuums forderte („Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.“), war sein Ansatz sicher sehr ethisch verständlich. Klar, das ist nur ein Bruchteil des berühmten „Kategorischen Imperativs“, aber da möchte ich nicht weiter einsteigen. Was ich eigentlich sagen möchte, ist das die Bildung einer sozialen ethischen Realität durch wenige Arschlöcher verhindert wird. Ich meine jetzt nicht kranke Menschen, die nicht in der Lage sind sozial zu handeln, nein; ich meine richtige Arschlöcher, die durchaus sozial sein könnten, es aber vorziehen alle andere zu verarschen.

So leben wir dahin, zerbrechen uns unsere Köpfe wie wir zu besseren, gerechteren, friedlichen, glücklicheren Menschen werden könnten, feiern Weihnachtsfeste und sonstige Freudenfeste und müssen uns täglich mit der Brutalität unserer Spezies auseinandersetzten. Wieviele Arschlöcher gibt es da draußen? Viele, viel zu Viele!

Ich fordere hiermit alle Arschlöcher auf… glücklich zu werden. Das geht nur, wenn sie damit aufhören Ärsche zu sein. Woher weiss der horstl das? Ganz einfach – aus eigener Erfahrung. 🙂 Hoffentlich wird ihnen das bald bewusst – viel Zeit haben sie und wir nicht mehr auf diesen Planeten.

 

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