Gemütlich

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Ja, mit der Zeit wird man fast gelassen bezüglich der Einreiseprozedur in die USA, wenn man öfter diese Tortur mitmacht. Dieses Jahr wird es nicht das letzte mal sein. Also daher gehe ich es schon fast gemütlich an. Du brauchst Zeit, Geduld und eine dicke Haut. Das lustigste an der ganzen Geschichte ist sicher die Fragerei, die bereits vor dem Einchecken in Europa beginnt. Diesmal war es in Brüssel als ein netter älterer Herr wirklich saublöde Fragen gestellt hat. Was bitteschön geht es den Deppen an, welche Art von Laufsachen wir kennen, welche Marke wir verwenden und welche wir kennen. Die Frage kam, weil wir gesagt haben, dass wir uns mit Freunden um mit ihnen zu laufen treffen wollen. Das musste der nette Herr offensichtlich genauer hinterfragen. Geduld horstl, ja nicht ausfällig werden… einatmen, ausatmen, Ruhe bewahren.

Endlich im Flieger war erst einmal Ruhe. Danach kam die eigentliche physische Einreise. Ich mag den JFK – Flughafen überhaupt nicht, weil schlechte Erfahrungen und meide den, wenn es irgendwie machbar ist. Diesmal war es nicht machbar. Ich wurde diesmal positiv überrascht, denn es ging wirklich flott und die Koffer waren auch schon da. Ich durfte sogar mit meiner Ehefrau gemeinsam die blöden Fragen beantworten. Drei Stationen mit immer idiotischeren Fragen, die ich mir hier erspare. Dann waren wir im Lande und konnten uns frei bewegen.

Fazit – diesmal kam mir alles einfacherer vor. Das lag daran, dass ich schon Profi bin und mich nichts mehr schocken kann. Ich bin gespannt was passieren würde, wenn ich die Frage „was wollen sie in den USA“ mit „ich will mit meiner Frau auf amerikanischen Boden Sex machen“ beantworten würde. Das werde ich mir als Notlösung aufheben, vor allem dafür, wenn ich wirklich kein Bock habe, meine Liebste in das Land der Träume zu begleiten oder wenn Trumpi President wird.

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