Gleichberechtigung oder Genderwahn

Macho, Macho …

Ist euch aufgefallen, dass dort wo die größten Machos, mit der größten Klappe rumgurken eigentlich ein Matriarchat herrscht. Als Halbchilene weiss ich wovon ich rede. Nicht viel anders ist es in Argentinien, Italien oder in der Türkei. Ich rede nicht von anderen Kulturen, wie in etwa Indien oder China. Da kenne ich mich nicht aus, aber was ich höre ist nicht vertretbar. Vorweg, ich verurteile nicht was ich nicht kenne.


 

Das „schwache“ Geschlecht

Ein halbwegs normalintelligenter Mann wird heutzutage kaum offen zugeben, dass er das weibliche Geschlecht als unterlegen oder gar minderwertig bewertet. Das „schwache“ Geschlecht ist nicht schwach. Ich bin anders aufgewachsen. Frauen wurden eher als „stark“ und kompetent eingestuft. Sie haben das Zepter der Macht in den Händen gehalten, sie haben bestimmt wo es lang ging. Den Männern haben sie die Illusion gelassen, dass sie stark und bestimmend seien. Ganz ehrlich, wenn ich mir die meisten Gockeltypen hier so anschaue, erkenne ich schon deutliche parallelen. Prahlerisches, übertrieben männliches Verhalten mit Potenzautos,  und sonstige Ersatzwerkzeuge zum aufpolieren des angeschlagenen männlichen Selbstwertes sind gerade zu in dieser Jahreszeit gang und gebe. Und schon sind wir mitten im Kern der Problematik angelangt. Ersatz für Selbstwert – Abwertung durch Aufwertung – Pfaugehabe für Angstbewältigung. Es sind übrigens überwiegend diese starken Mütter, die ihre Söhne so erzogen haben. Das haben die verkorksten Emanzen niemals kapiert! Sie haben genau die gleichen Muster derer, die sie scharf verurteilt haben, eins zu eins übernommen. Die Werkzeuge mögen entsprechend der emanzipatorischen Abgrenzungsstrategie etwas anders gestaltet sein, das Prinzip ist identisch. Man kann es drehen und wenden wie man will: Aufwertung durch Abwertung – Aufwertung durch Abgrenzung. Wenn Frauen für Gleichberechtigung kämpfen, dann sollten sie nicht versuchen zu besseren Männer zu mutieren und erst recht nicht aus Rache Männer zu schlechteren Frauen machen wollen. Es geht nicht um besser, schlechter. Es geht um Individualität und gegenseitigen Respekt.


 

Eine Vision

Humor und Gleichberechtigung. Gegenseitiger respektvoller Umgang. Akzeptanz und Würdigung für geschlechtsspezifische Eigenschaften ohne diese zu bewerten. Miteinander statt gegeneinander. Vergangene Kränkungen auf beiden Seiten bewältigen statt bekämpfen. Stärken und Schwächen gemeinsam nutzen, bzw. sich gegenseitig unterstützen. Toleranz für Konventionen und keine Veränderungswut für alte Traditionen. Ändern wir uns, dann werden diese automatisch mitverändert oder sie verschwinden von ganz alleine. Es ist traurig, wie sehr wir immer noch an Symptomen herumpfuschen, ohne die Ursachen zu berücksichtigen.


Konkret

Ich denke Diskussionen wie sie derzeit wegen der österreichischen Nationalhymne geführt werden, würden völlig überflüssig werden. Auch die Tatsache, dass Frauen derzeit für die gleiche Arbeit weniger Geld als Männer bekommen wäre Geschichte. Es ist schön, dass es Frauen und Männer gibt. Es wäre wunderschön, wenn wir gar nicht mehr darüber Reden würden, wer besser, schlechter, wichtiger, bevorzugter, unterdrückter, etc. ist. Diese Diskussionen geben den extremistischen Randgruppen beider Genderseiten Aufwind. Sie missbrauchen die Situation, um ihre angeschlagenen persönliche Problematik in den Griff zu bekommen.  Selbstsüchtig, unreif und unreflektiert schlagen sie blind um sich, ohne sich dabei bewusst zu werden, welchen Schaden sie dabei anrichten. Sie spalten die Positionen und provozieren dadurch noch mehr Widerstand auf beiden Seiten. Die logische Folge ist augenfällig. Es geht nur um Privatkriege und nicht um die Sache an sich. Nutznießer hängen sich an verbreitete Dogmen an, Parteien regen sich öffentlich auf und betreiben Wahlwerbung, Radio und TV – Sender profitieren durch die Empörungswellen, Demagogen tauchen auf, Extremisten bekommen Aufwind, Emanzen fühlen sich bestätigt, Machos werden noch machohafter und leider oft widerlich arrogant und unerträglich gegenüber Frauen.


Mein Standpunkt

Ich achte und liebe meine Frau, meine Tochter und viele Frauen. Sie sind mir genauso wertvoll wie mein Sohn und viele liebenswerte Männer. Es gibt auf beiden Seiten des Geschlechtes Menschen, die ich verabscheue. Natürlich begegne ich Frauen anders als Männer, aber ist es so falsch? Ich bin höflicher und charmanter zu Frauen und ich bewundere ihre erhabene Schönheit. Es sind durchaus faszinierende, oft rätselhafte Wesen, die mich fesseln. Ich finde sie bei Weitem attraktiver als Männer, ihre Formen und ihr Wesen sind für mich absolut göttlicher Natur. Manchmal fühle ich mich bei ihnen so unsicher, dass ich angebe, um mir meine Verlegenheit nicht anmerken zu lassen. Darüber reden wir Männer kaum, auch untereinander nicht. Eine kluge Frau spürt das. Eine kluge Frau regt sich überhaupt nicht auf, wenn Andreas Gabalier die Töchter in der Nationalhymne nicht erwähnt. Eine kluge Frau denkt vorher darüber nach, was sie da lostritt, wenn sie sich öffentlich empört zeigt.

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