Im heiligen Sumpf der Vergangenheit

In manchen Lebensphasen neigen wir dazu unsere Vergangenheit zu durchleuchten. Manchmal erinnern wir uns an positive, manchmal an negative Ereignisse. Weihnachten eignet sich hervorragend dazu. Die Vergangenheit wird in beiden Fällen idealisiert und somit als extrem schön, oder weniger schön erinnert. So schwelgen wird in diesen Zeiten zwischen Kitsch und Trauma und stellen unser Emotionskostüm stark auf die Probe. Ich ziehe es vor der ganzen Angelegenheit rational aus dem Weg zu gehen. Mein Spruch lautet: Diese Feste samt Familiengeschichten und alten Kamellen werden überbewertet. Sollen die anderen Spinnen, ich geh dann mal lieber ein Ründchen Laufen oder Fotografieren.

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