Ja, liebe Mutter

Ja liebe Mutter: Ich bin klein mein Herz ist rein dass niemand drin wohne als ??? allein

Mütter und Väter haben mitunter und gar nicht so selten Lieblingskinder. Das macht ihnen das Leben nicht einfacher. Ihr Gewissen plagt sie und daher versuchen sie sich und anderen einzureden, dass für sie all ihre Kinder absolut gleichwertig sind. Wenn sie es auch noch so betonen, dann ist es sicher ein Indiz dafür.
Ob sie wollen oder auch nicht hat das weitreichende Folgen. Bewusst und unbewusst bevorzugen sie ihre Lieblingsbrut. Sie handeln entsprechend. Die Kinder merken das von Anfang an. Natürlich nehmen sie es in der Kindheit nicht unmittelbar wahr, aber ihr Verhalten passt sich der Situation an. Wenn Eltern auch noch immer wiederholen, „für mich/uns ihr seid alles gleich viel Wert“ dann wird viel Schaden angerichtet. Ich glaube es ist für ein Kind leichter zu ertragen, wenn es klare Botschaften von den Eltern bekommt. Mit anderen Worten: „Meine Mutter mag mein Bruder mehr als mich und sie steht dazu“. Damit können Kinder eher umgehen als ständig belogen zu werden.

Folgen
Jedes Kind will von der eigenen Mutter geliebt werden. Und was tut ein Kind, wenn es merkt nicht ganz so geliebt zu werden wie sein Bruder? Wenn es klein ist, tut es so ziemlich alles. Das gilt im positivem, wie auch im negativem Sinne. Das Zauberwort ist wohl Aufmerksamkeit. Dagegen kann sich das bevorzugte Kind vor Aufmerksamkeit kaum retten. Es darf sich alles Mögliche erlauben und muss sich nicht groß anstrengen um geliebt zu werden. Die Mutter/Vater in ihrer/seiner inneren Konfliktsituation hin und hergerissen, ringt um eine Art Gewissensberuhigung. Ich nenne es faule Kompromissfindung. Eine ungerechte Behandlung soll durch Schönreden und Kompromisse irgendwie zurechtgebogen werden. Die Folge ist eine völlig undurchschaubare, unklare Kommunikationsstruktur. Worte passen nicht zum Verhalten und den wahren Gefühlen innerhalb der Familie. Das zerreisst Eltern und Kinder gleichermaßen.

Woher ich das weiß? Zum einen aus eigener Erfahrung. Man muss kein Seelenklempner sein, um 1 und 1 zusammenzählen zu können. Als Ultrasensibelchen habe ich sehr um die Liebe meiner Mutter gekämpft: „Ich bin klein mein Herz ist rein dass niemand drin wohne als DU allein“. Ich möchte nicht behaupten, sie habe mich nicht geliebt. Was ich aber weiss, ist dass sie mich nicht so geliebt hat, wie meinen Bruder. Die Liebe von meinem Vater hatte ich – Gott sei Dank! Ich war meistens überfordert, weil ich mich für ihre Zuneigung seit Kind an übernommen habe. Ich war sehr auffällig.

Was ich dabei gelernt habe
Niemanden was vorzumachen. Sehr klar in meiner Gefühlswelt Ordnung zu halten. Es ist nicht strafbar jemanden mehr oder weniger zu lieben, nicht einmal die eigenen Kinder… wirklich nicht? Ja – wirklich nicht!!! Das vertragen die Kinder, wenn man ehrlich damit umgeht. Ich glaube es ist völlig irrelevant und unwichtig, wenn man ehrlich damit umgeht. Wie soll denn das gehen? Das erläutere ich im nächsten Beitrag

Ja, liebe Mutter

Ja liebe Mutter: Ich bin klein mein Herz ist rein dass niemand drin wohne als ??? allein

Mütter und Väter haben mitunter und gar nicht so selten Lieblingskinder. Das macht ihnen das Leben nicht einfacher. Ihr Gewissen plagt sie und daher versuchen sie sich und anderen einzureden, dass für sie all ihre Kinder absolut gleichwertig sind. Wenn sie es auch noch so betonen, dann ist es sicher ein Indiz dafür.
Ob sie wollen oder auch nicht hat das weitreichende Folgen. Bewusst und unbewusst bevorzugen sie ihre Lieblingsbrut. Sie handeln entsprechend. Die Kinder merken das von Anfang an. Natürlich nehmen sie es in der Kindheit nicht unmittelbar wahr, aber ihr Verhalten passt sich der Situation an. Wenn Eltern auch noch immer wiederholen, „für mich/uns ihr seid alles gleich viel Wert“ dann wird viel Schaden angerichtet. Ich glaube es ist für ein Kind leichter zu ertragen, wenn es klare Botschaften von den Eltern bekommt. Mit anderen Worten: „Meine Mutter mag mein Bruder mehr als mich und sie steht dazu“. Damit können Kinder eher umgehen als ständig belogen zu werden.

Folgen
Jedes Kind will von der eigenen Mutter geliebt werden. Und was tut ein Kind, wenn es merkt nicht ganz so geliebt zu werden wie sein Bruder? Wenn es klein ist, tut es so ziemlich alles. Das gilt im positivem, wie auch im negativem Sinne. Das Zauberwort ist wohl Aufmerksamkeit. Dagegen kann sich das bevorzugte Kind vor Aufmerksamkeit kaum retten. Es darf sich alles Mögliche erlauben und muss sich nicht groß anstrengen um geliebt zu werden. Die Mutter/Vater in ihrer/seiner inneren Konfliktsituation hin und hergerissen, ringt um eine Art Gewissensberuhigung. Ich nenne es faule Kompromissfindung. Eine ungerechte Behandlung soll durch Schönreden und Kompromisse irgendwie zurechtgebogen werden. Die Folge ist eine völlig undurchschaubare, unklare Kommunikationsstruktur. Worte passen nicht zum Verhalten und den wahren Gefühlen innerhalb der Familie. Das zerreisst Eltern und Kinder gleichermaßen.

Woher ich das weiß? Zum einen aus eigener Erfahrung. Man muss kein Seelenklempner sein, um 1 und 1 zusammenzählen zu können. Als Ultrasensibelchen habe ich sehr um die Liebe meiner Mutter gekämpft: „Ich bin klein mein Herz ist rein dass niemand drin wohne als DU allein“. Ich möchte nicht behaupten, sie habe mich nicht geliebt. Was ich aber weiss, ist dass sie mich nicht so geliebt hat, wie meinen Bruder. Die Liebe von meinem Vater hatte ich – Gott sei Dank! Ich war meistens überfordert, weil ich mich für ihre Zuneigung seit Kind an übernommen habe. Ich war sehr auffällig.

Was ich dabei gelernt habe
Niemanden was vorzumachen. Sehr klar in meiner Gefühlswelt Ordnung zu halten. Es ist nicht strafbar jemanden mehr oder weniger zu lieben, nicht einmal die eigenen Kinder… wirklich nicht? Ja – wirklich nicht!!! Das vertragen die Kinder, wenn man ehrlich damit umgeht. Ich glaube es ist völlig irrelevant und unwichtig, wenn man ehrlich damit umgeht. Wie soll denn das gehen? Das erläutere ich im nächsten Beitrag

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