Melancholie der Erinnerung

Früher ist nicht mehr
Früher ist nicht mehr

Schwarze Galle – abgeleitet vom griechischen Begriff melancholia. Ein seelischer Zustand von Schwermut und oder Traurigkeit. Philosophisch betrachtet, handelt es sich mehr um den Weltschmerz und weniger um eine depressive Stimmung. In diesem Sinne, liebe ich meine melancholische Erinnerungen. Aaaaach was war das für eine Zeit, die Kindheit, die Jugend, die Vergangenheit. Weltschmerzstimmung. In der Kälte der Gegenwart die Wärme der Vergangenheit suchen.
Nostalgiegedanken? Irgendwie schon. Sogar der Versuch der Realität zu entkommen. Kopf hoch! – ermahne ich mich immer wieder. Gib nicht auf, kämpfe für deine Überzeugung. Verharre nicht in der Starre der Machtlosigkeit. Gib dich nicht geschlagen und geh den für dich so wichtigen Weg. Es gibt, außer dir, so viele Menschen für die es sich lohnt diese Anstrengungen aufzubringen. Deine Melancholie ist verständlich, deine Weltschmerzstimmung erst recht – und doch – Kopf hoch! Habe keine Angst beschimpft und gehetzt zu werden. Gallenflüssigkeit schmeckt bitter, doch ohne sie kannst du nichts verdauen. Die Unsicherheit des Seins ist die treibende Kraft, die unsere Welt regiert. Das gilt auch für dich. Habe Mut und gehe das Risiko ein, oute dich und kämpfe für deine Meinung.
Es ist unangemessen und überheblich die ganze Welt verbessern zu wollen. Darum geht es nicht. Es geht nur darum, die eigene Welt so zu gestalten, dass man jeden Tag ein bisschen mehr in den Spiegel schauen kann. Wie Friedrich Hebel schon mal sagte: „Es gibt auch Spiegel, in denen man erkennen kann, was einem fehlt.“ Solche Spiegel fehlen uns leider allzuoft.

 

Melancolía del recuerdo

Früher ist nicht mehr
El pasado ya no existe más

Bilis negra –  la melancolía derivado del término griego. Un estado mental de melancolía y tristeza. Filosóficamente, es más el dolor vital, en lugar de un estado de ánimo deprimido. En este sentido, frequentemente amo mis recuerdos melancólicos. Ayayayyy – que tiempo bello, infancia, juventud, y el pasado. Dolor vital. En el frío del presente en busca de la calidez del pasado.

¿Pensamientos nostálgicos? De alguna manera sí, y el intento para escaparse de la realidad cruel. ¡Anímate! – exhortate una y otra vez. No te des por vencido, lucha por tus creencias. No tienes que permanecer en la rigidez de la impotencia. Nunca rendirse y toma tu tan importante camino propio. Hay tantas personas a partir de tí que merecen este esfuerzo. Tu melancolía es comprensible, también tu dolor vital – y sin embargo – ¡Ánimo! No tengas miedo de ser ofendido y difamado. Ácido de bilis sabe amargo, pero sin él no puedes digerir cualquier cosa. La incertidumbre de la existencia es la fuerza impulsora que gobierna nuestro mundo. Esto vale para ti también. Arriesga algo y lucha por tu opinión.

Es inadecuado y presuntuoso querer mejorar todo el mundo. No se trata de ésto. Se trata de que te puedas mirar cada día un poco más en el espejo  en tu propio mundo. Como Friedrich Hebel ha dicho: „También hay un espejo donde se puede ver lo que está mal con respecto a la propia persona.“ Tales espejos lamentablemente nos faltan muy a menudo en nuestras vidas.

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