Sag etwas Gutes

Es ist lange her. Als Kind hatte nicht nur ich große Träume. Jetzt, im fortgeschrittenen Alter, bewegen mich meine Sorgen, meine Gesundheit und meine Zukunft. Kaum das ein Tag der ohne seelischen und körperlichen Schmerzen vergeht, kaum ein Tag der mir keine Sorgen bereitet. Ich habe es verlernt zu träumen, von großen Taten, von großen Gefühlen und Abenteuern. Ein lebendiger Horst ist bereit aufzugeben, gezeichnet von der Anstrengung die das Leben ihm verursacht hat. Vielleicht ist er müde und erschöpft, weil er vergessen hat zu weinen. Die Enttäuschung sitzt tief in den Knochen, hat er doch das Leben voller Erwartungen um genau diese betrogen. Wie in Facebook und Instagram es alle tun. Sie zeigen etwas was nicht ist und doch da ist – sie lügen.

Was bleibt mir außer eines zu tun. Es ist zeit zu weinen, zu trauern und der eigenen Realität mit Ehrlichkeit zu begegnen. Deine Träume hatten keinen Platz in deinem Leben. Daran erkranken wir und leiden. Manche, weniger noble Menschen, rächen sich an die Menschheit und weitere verdrängen ihr Mißstand bis sie sterben. Nein, das will ich nicht, obwohl mir oft danach ist. Meine Kindheitsträume, sie fehlen mir sehr!

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