Wenn die Liebe nicht ausreicht

Liebe - so alt wie die Menschheit
Liebe – so alt wie die Menschheit

Viele Gedanken kreisen, nicht nur im meinem Kopf, um die täglichen Sorgen des Alltags. Unser Leben ist auch von Konflikten und Belastungen geprägt. Am Wochenende habe ich, bei einem Spaziergang mit meiner geliebten Frau, über die Veränderung der Menschen im Laufe der Zeitgeschichte gesprochen. Wir sind uns einig. Die Methoden haben sich verändert, die Menschen weniger. Reicht die Liebe nicht aus um glücklich zu sein? Ich glaube sie sollte reichen. Nun ja, es ist relativ leicht so pauschal, angesichts der Verlagerung von physischer Gewalt und psychischer Grausamkeit, derartiges zu behaupten. Un doch ist die Liebe ein Ausweg, eine Hoffnung. Sie sollte nicht durch die problemlastige Medienberichterstattung abgewertet werden. Der Mensch leidet seitdem es ihn gibt. Er liebt aber auch. Die bewusste Verarbeitung, unsere Wahrnehmung und die Gestaltung unseres Seins sindsicher Komplex. Nach einer jahrzehnten langen Auseinandersetzung mit der Thematik, komme ich zu folgender Erkenntnis:

Achte auf deine Werte, lebe diese, versuche aber nicht sie anderen Menschen aufzuzwingen.

Die – meine – Liebe reicht nicht für die gesamte Menschheit, sondern nur für wenige, nämlich meinen Weggefährten, aus. Das gilt auch für meine Kraft, mein Wille, meine Schwächen, mein Wirken und vieles mehr. Diese neugewonnene Bescheidenheit entlastet mich enorm.  Ich muss weder die Welt verbessern, noch Kritik an Ungerechtigkeiten ausüben. Ich kann mich auf meine kleine Welt beschränken und meiner naiven Vorstellung einer fürsorglichen, liebenden Gattung „Mensch“ nachgehen. Das Attribut „menschlich“ passt da ganz gut in das Konzept. Ist das nicht tierisch gut? Wie dem auch sei, ich werde jetzt mein Leben geniessen und lieben.

Danke für alles
Danke für alles

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