Wenn ein Sportler im Wettkampf stirbt

eine alte Erkenntnis - Sport kann, wie alles im Leben, tödlich sein
eine alte Erkenntnis – Sport kann, wie alles im Leben, tödlich sein

Wer hätte das gedacht. Tischtennis ist tödlicher als Leichtathletik. Ich verstehe beim besten Willen nicht die Aufregung um tragische Fälle bei den Langdistanzen. Autofahrer- und Füßgängertum sind viel tödlicher! Der plötzliche Herztod ist eher bei kurzen und intensiven Belastungen wahrscheinlich, bei langen, ausdauernden Einheiten sehr selten. Fußball und Tennis sind richtige Hetz-Partien, da bestimmt oft der Gegner das Tempo der Bewegung und da passiert es. Das Herz fängt an zu rasen, das Minutenvolumen lässt nach, weil die Hubleistung durch das flache Pumpen sinkt. Leider versucht das Herz noch schneller zu werden, bis zum Herzkammerflimmern. Danach geht es sehr schnell. Das ist die häufigste Todesursache bei Sportler. Klar, durch Doping wird diese Gefahr stark erhöht und wer mir klarmachen möchte, dass ambitionierte Sportler nicht dopen, der soll ruhig weiter an den Weihnachtsmann glauben.

Wer sich für andere Ursachen und Zusammenhänge interessiert, kann sich im Internet kundig machen. Es gibt unzählige gute Studien. Ich nehme bewusst eine  uralte Publikation von 2001. Das Thema ist uralt!

Mein Statement
Sehr viele ambitionierte Sportler, insbesondere Agegrouper in Langdistanzen haben das Glück, dass es Langdistanzen sind, die sie absolvieren. Ihre Persönlichkeitsstruktur würde bei kürzeren Distanzen sie mit einer viel höheren Wahrscheinlichkeit umbringen. Sie sind unvernünftig, falsch und schlecht trainiert, neigen dazu sich völlig zu überschätzen und sind äußerst uneinsichtig, wenn es um die realistische Einschätzung ihrer Fähigkeiten geht. Sie gehen jeglichem Gesundheitsbewusstsein aus dem Weg und reagieren sehr gekränkt, wenn ihre Fähigkeiten in Frage gestellt werden. Da ist es wirklich sehr sinnvoll sich auf der Langstrecke zu belügen, da stirbt man kaum.
Provokant? Ja, das ist es. Immer wenn was passiert, ist das Gejammer groß. Jeder Sportler ist eigenverantwortlich für sein Tun. Wäre das nicht der Fall, müsste man sie für krank oder unzurechnungsfähig erklären und von Bewerben fern halten. Das will aber wiederum keiner, weil das ein Einschnitt in die persönliche Freiheit bedeuten würde und die Veranstalter auf Kohle verzichten müssten. Ich bin schon als Menschenfeindlich beschimpft worden, weil ich diese Dinge beim Namen nenne. Wer im Wettkampf stirbt, ist selbst Schuld daran! Mir tun diese Sportler nicht leid. Mir tut eher der Sport leid, der dadurch abgewertet wird.

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