Wenn Italiener Frauen anmachen

Chiao bella! Das kennen viele Frauen und auch deren Männer die in Italien, ganz egal in welcher Region (außer in Südtirol, weil eigentlich nicht Italien!), zu Besuch waren. Diese pubertierende, etwas schmierige und lästige Anmache ist den Italienern sehr eigen. Horstl geht dem etwas nach, freilich ohne jegliche Vorurteile. Sozusagen rein populärwissenschaftlich und durchaus fachlich begründet werde ich die Seele des „chiao bella“ Syndroms beleuchten.

Familiäres Umfeld
Italienische Männer sind „mamones“ Mama-Kinder. Die Mama ist heilig, nicht nur bei den Kindern, sondern in der gesamten Gesellschaftsstruktur. Die Mädchen werden sehr kompetent erzogen, die Buben werden wie kleine Paschas an Mamas Brust kleingehalten. Und da ist schon mal die erste Auffälligkeit – „wie kleine Paschas an Mutters Brust kleingehalten. Das ist widersprüchlich und dementsprechend für eine unabhängige Persönlichkeitsbildung problematisch. Der junge Mensch strebt nach Autonomie – die Mutter nach Abhängigkeit. Der arme kleine Italiener darf sich aufführen wie ein Pascha, Weiber anmachen, faul sein, gockelmäßig rumprotzen, sich demonstrativ ständig an die Eier greifen, von vorn bis hinten bedienen lassen, das Leben in vollen Zügen genießen und glauben das er der potenteste, unwiderstehlichste, attraktivste Geschöpf des Universums ist. Was er aber nicht darf ist seine eigene, ganz persönliche autonome Lebensgestaltung führen. Er lebt für die Mama. Er muss ihr immer treu bleiben, sie als die wertvollste und beste Frau der Welt vergöttern. Alles andere wäre Verrat. Klingelt es langsam? Andere Frauen können und dürfen nicht mit Mama mithalten; sie sind weniger Wert. Daher müssen sie auch so behandelt werden – Mann macht sie an. Das ist aber noch nicht alles!

Autonomiebedürfnis
Das macht die Sache leicht kompliziert. Da ist also diese Mama, diese Überfrau die den kleinen Italiener voll im Griff hat. Sollte sie, Gott habe sie selig, sterben, dann lebt sie im Wesen des Paschas trotzdem weiter. Dafür hat sie gut und nachhaltig gesorgt. Aber der kleine Pascha will endlich von ihr loskommen und ein eigenständiges, freies Leben leben. Ja wie zum Teufel soll er das schaffen? Das schlechte Gewissen quält ihn, wenn er nur daran denkt sich von seiner Übermutter loszueisen. Alleine schafft er das nicht – er braucht definitiv Hilfe und die kann nur von…   EINER STARKEN FRAU kommen.

Das starke Geschlecht
Der Italiener braucht eine starke Frau, die ihn von den Klauen seiner Mutter erlöst. So kommt er vom Regen in die Traufe. Was soll er nun tun. Als diese Gedankengänge in logischer Folge mein Hirn passierten, überkam mich tiefstes Mittleid mit meinen Artgenossen in Italien. Ich erlaube es ihnen ab und dann meine Frau anzubaggern ohne sie dafür zu tadeln. Mann bin ich froh – ich habe keine Italienerin erwischt. Obwohl einige von ihnen ja ganz schnucklig sind. Aber wer weiß, vielleicht habe ich mir das alles nur so zurechtgelegt um mich weniger aufzuregen. Ich bin nämlich gerne in Italien und ärgern mag ich mich deswegen nicht… und ich habe eine sehr schnuckelige Frau – das merken sogar die Italiener 😉

2 Gedanken zu „Wenn Italiener Frauen anmachen

  1. So ein müll 0 recherche… Es heißt CIao nicht Chiao Außerdem sind italiener nur muttersöhne für Deutsche, weil deutsche nicht wissen was familie bedeutet… Eigentlich schlimm mit euch temperamentlosen, unterkühlten Deutschen :/

    1. ich bin auch Chilene und glaube mir Gianluca, ich weiss was Familie bedeutet. Deswegen habe ich wohl auch Chiao und nicht ciao geschrieben. Sollte ich dich deswegen gekränkt haben, so tu es mir leid und ich entschuldige mich hiermit bei dir. Bei der anderen Sache bin ich mir sehr sicher… weil das nun mal mein Job ist. Dir viel Freude und Spaß.

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