Wir haben die gleichen Sorgen

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„die Wahrheit ist, dass ich Dich aussuche“ Menschen sind alle gleich, die eigene Identität liegt nicht in der „Andersartigkeit“ sondern in der Selbstverwirklichung und der Liebesfähigkeit

Wir in Europa ticken nicht anders als die Amerikaner was unsere Sorgen anbelangt. Unsere Strategien um diese Sorgen zu verarbeiten sind jedoch unterschiedlich. Wir sind alle nur Menschen. In den Tagen hier in den USA lerne ich sehr über uns Menschen. Wir sind alle gleich und doch versuchen wir anders zu sein, uns voneinander zu unterscheiden. Früher, als wir noch keine schnelle elektronische Kommunikationsinfrastruktur hatten, keine schnellen Transportmittel besaßen, war es einfacher. Wir hatten klare Kulturabgrenzungen, klare unvermischte Gesetze wie wir miteinander umzugehen haben. Wir wusste eher wie und was wir sind, weil wir es nicht nötig hatten dem ständigen Vergleich stand zu halten. Unsere Rolle war klar definiert und unsrer Haupteigenschaften somit auch, da die Werte in unserer unmittelbarer Umgebung relativ Zeit- und Ortstabil  blieben. Es war somit leicht sich zu definieren: der Amerikaner, der Deutsch, der Engländer, der Russe… etc.
Das ist jetzt anders, den „anders zu sein“ ist schwer geworden. Diese Identitätssuche macht uns in vieler Hinsicht sehr verletzbar. Wir können nicht mehr ganze Völkergruppen mit eindeutigen Haupteigenschaften behaften. Wir können auch nicht mehr uns durch Haupteigenschaften von anderen Völkergruppen unterscheiden oder gar abheben. Wir sind deutlich „gleicher“ geworden. Auf den Punkt gebracht könnte man auch behaupten: Wir Menschen sollten lernen es uns nun eingestehen, dass wir doch alle gleich sind!

Ich komme bald wieder hier her, dass ist sicher
Ich komme bald wieder hier her, dass ist sicher

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