Das Unvermögen geliebt und die Fähigkeit getäuscht zu werden

Albert Schweitzer sagte:

„Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.“

Ich stimme mit Albert Schweitzer nicht überein. Der Mensch beherrscht die Natur ganz und gar nicht. Das gilt erst recht für die eigene Natur. Er glaubt nur, dass er sie beherrscht. Ja, ich bin überzeugt, dass wir Weltmeister sind, wenn es darum geht uns selbst was vorzumachen. Wir wollen geliebt werden und versuchen es über die Umwege der Beachtung und Bewunderung. Wir sind größenwahnsinnig geworden, wenn wir glauben die Natur, auch unsere Natur zu beherrschen. Meine These lautet:

„Wir leben immer in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Fähigkeit zu täuschen, bevor er gelernt hat, sich nicht selbst zu täuschen.“

Mit anderen Worten, weil es das alles gibt, ist der Mensch unfähig geliebt zu werden. Dafür ist der Mensch ein Meister der Täuschung.

Was wäre, wenn wir Liebe erfahren und gleichermaßen geben könnten?

Ich mache es kurz. Wer die Fähigkeit geliebt zu werden beherrscht, hat gelernt sich selbst nicht zu täuschen. Selbiger braucht demnach keine zusätzliche Beachtung und Bewunderung. Das ganze Geschwafel um Achtsamkeit, Social Media, Gender, Gerechtigkeit, Macht, Besitz, Konkurrenz, Wirtschaft, etc., etc, wird obsolet. Wir würden in Frieden leben, lieben und geliebt werden. Keine Sorge liebe Mitmenschen, das werden wir niemals schaffen! Dafür werden wir weiterhin voller Achtsamkeit leidenschaftlich Leiden schaffen.

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